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Presse

Optimierte Filtergewebe für Ballastwasser-Management-Systeme

Ballastwasser ist für die Schifffahrt ein notwendiges Übel. Als Ausgleich für fehlende oder verrutschte Ladung sowie verbrauchten Treibstoff sorgt es für den nötigen Tiefgang des Schiffes und gewährleistet so seine erforderliche Stabilität auf der Reise über die Weltmeere. Mit dem Ballastwasser gelangen laut World Wide Found (WWF) bis zu 7.000 verschiedene Organismen an Bord und beim Ablassen im Zielhafen in neue Lebensräume. Dort richten sie enormen wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Schaden an. Um den unerwünschten Globetrottern effizient den Garaus zu machen, verabschiedete die International Maritime Organization (IMO), eine Unterorganisation der UNO, 2004 eine global gültige Ballastwasser-Management-Konvention. Der darin formulierte D-2-Standard schreibt die Ballastwasserbehandlung an Bord jedes Schiffes bei Aufnahme und Ablassen vor. Eine Schlüsselrolle in der effizienten Aufbereitung durch Feinfiltration im Bereich von 10 bis 50 µm haben optimierte Tressengewebe (OT) und PZ-Microdurgewebe (PZ) der GKD – Gebr. Kufferath AG.

In der globalisierten Weltwirtschaft ist die Seeschifffahrt wichtigster Verkehrsträger. Zwei Drittel aller Güter werden auf dem Meer transportiert, Tendenz steigend. Die Schiffe werden größer und mit einer Geschwindigkeit von 25 Seemeilen (ca. 50 km/h) auch immer schneller. Liegezeiten für Löschen und Laden sinken, die Frequenz der Hafenanfahrten steigt kontinuierlich. Mit ihr wächst laut UNO eine der vier größten Bedrohungen der Meeresumwelt: die Einschleppung von fremden Organismen in die Ökosysteme über das Ballastwasser. Zehn bis zwölf Milliarden Tonnen Ballastwasser werden nach Schätzung des WWF jährlich über die Ozeane transportiert und beim Beladen der Schiffe mit neuer Fracht in den jeweiligen Häfen in analoger Menge abgelassen. Mit der Ballastwasserabgabe wird eine Vielzahl unerwünschter tierischer und pflanzlicher Mikroorganismen freigesetzt. Ohne natürliche Feinde verbreiten sie sich rasant in der neuen Umgebung und zerstören die ursprüngliche Wasserflora und -fauna irreversibel. Hohe wirtschaftliche Verluste durch Vernichtung der Fischbestände, Beschädigung von Hafenbefestigungen und Verstopfung von Industrieleitungen gehen damit einher. Der WWF beziffert entsprechende, weltweit dokumentierte Schäden mit mehr als 11 Milliarden Euro pro Jahr. Choleraerreger und Giftablagerungen in Miesmuscheln bedrohen zudem unmittelbar die menschliche Gesundheit. Zum Schutz vor diesen Gefahren legte die IMO bereits 2004 in der Ballastwasser-Konvention strenge Regeln für Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser bei allen Schiffen über 400 BRZ fest. Dieser sogenannte D-2-Standard gilt spätestens ab 2016 für die rund 50.000 Schiffe der Welthandelsflotte. In den USA wurden bereits 2012 die IMO-Grenzwerte in deutlich verschärfter Form gesetzlich festgeschrieben. In den dortigen territorialen Gewässern dürfen nur noch Schiffe mit der Zertifizierung nach der US Coast Guard (USCG) operieren

Bild © Nickollay Khoroshkov – Fotolia.com

Der vollständige Pressetext steht Ihnen nachfolgend als PDF zum Download zur Verfügung.

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