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Praxisberichte

CONDUCTO® 2203 setzt neue Maßstäbe in Krempeln

Optimale Vliesformierung und geringerer Faserdurchschlag

Die Anforderungen an moderne Vliesstoffe für die Hygieneindustrie und ihren Herstellungsprozess steigen stetig. Neben ausgesuchten Rohstoffen und faserschonender Verarbeitung sind gleichmäßiges Flächengewicht, Oberflächenbeschaffenheit und Hautfreundlichkeit entscheidende Anforderungen der Verbraucher an Hygieneprodukte. Die CMC Consumer Medical Care GmbH, eine hundertprozentige Tochter der PAUL HARTMANN AG, ist am Standort Düren auf die Herstellung von Watte- und Kosmetikprodukten für den Endkundenbereich spezialisiert. 2005 wurde das Unternehmen aus der für Hygiene- und Medizinprodukte renommierten Hartmann-Gruppe ausgegliedert. Mit den Vlies- und Watteprodukten für Cosmetic-, Medical-, Baby- und Home Care zählt CMC zu einem der größten Anbieter Europas.

Die besonders reinen und saugfähigen Produkte bestehen aus kurzen Baumwollfasern, die teilweise mit synthetischen Fasern durchsetzt sind. Zur Vliesbildung setzt CMC auf Hergeth und ERKO Trützschler Vlieskrempel mit einer Breite von 2,6 Metern, die mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meter/Minute produzieren. Nach der Formierung wird das Vlies durch Thermobondieren oder im Wasserstrahlverfahren verfestigt sowie vor- und endkonfektioniert. Die insgesamt drei Anlagen werden im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr betrieben. Neben Durchsatz sind deshalb hohe Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit zwingende Voraussetzung für sichere Produktionszahlen.

Formierung als Grundstein zum Vlieserfolg
Kernprozess auf dem Weg zum fertigen Vliesprodukt ist die Vliesformierung. Hier werden die zuvor gemischten Fasern in sogenannten Krempeln mechanisch durch rotierende Nadelwalzen vereinzelt und im Airlaid-Verfahren mit hoher Geschwindigkeit auf einem gewebten Prozessband abgelegt. Dieser Faserflor wird in weiteren Prozessschritten durch Thermobonding oder Wasserstrahlvernadelung verfestigt. Durch die Reibung der Fasern untereinander und mit dem Kunststoffband entsteht während des Formierprozesses Elektrostatik.

CONDUCTO® 2203 für mehr Prozessstabilität
CMC setzte in der Vliesformierung bislang wahlweise ein- oder doppellagige, glatte und offenmaschige Gewebe ein. Mit dem Ergebnis war Thomas Konrad, Leiter der Technik bei CMC, jedoch nicht zufrieden. „Neben der Elektrostatik beeinträchtigten Faserdurchschlag und -verklemmungen im Gewebe sowie Faseranhaftungen am Band die Prozessstabilität“, stellt er rückblickend fest. Verschmutzungen auf dem Band oder in der Anlage bewirkten immer wieder Ausfälle oder Produktionsunterbrechungen. Um diesen prozessspezifischen Schwachstellen konstruktiv entgegenzuwirken, entschied die CMC sich, das Formierband vom Typ CONDUCTO® 2203 von GKD – GEBR. KUFFERATH AG testweise einzusetzen. Dieses einlagige Formiergewebe der Marke WEAVE IN MOTION weist durchgängig in Umlaufrichtung eingewebte Bronzedrähte auf. Sie leiten elektrische Ladung ebenso vollständig wie dauerhaft ab und gewährleisten so eine optimale Vliesabnahme. Durch das ausgewogene Zusammenspiel von Feinheit und Struktur steigert CONDUCTO® 2203 die Effizienz der Produktionsabläufe und minimiert gleichzeitig die Reinigungsprozesse bei prozessangepasster Luftdurchlässigkeit. GKD produziert diese Gewebe auf exklusiv entwickelten Spezialwebmaschinen, die durch hohe Krafteinwirkung besonders stabil und leistungsfähig machen. Die robuste Köperbindung ist eng gewebt und deshalb – gemessen an den unterschiedlichen Vorgängerbändern – erstaunlich wenig luftdurchlässig bei ansonsten unveränderten Prozessparametern. Die Luftdurchlässigkeit von nur noch 370 cfm statt wie bisher 1100 cfm verhindert zuverlässig Faserdurchschlag und -verklemmung. Dank leicht zu schließender angewebter Stecknaht werden auch Markierungen sicher ausgeschlossen.

Faserflor setzt Maßstäbe
Die Ergebnisse und Kundenzufriedenheit sprechen für sich: „Mit dem Band konnten wir unsere Prozessstörungen deutlich reduzieren“ lobt Thomas Konrad. Die Qualität des Faserflors setzt durch Gleichmäßigkeit des Vlieses und gute Faserlage Maßstäbe. Geprüft nach ATEX Norm Klasse 3 gewährleistet das Band dank in Kettrichtung eingewebter Bronzefäden sichtbare Sicherheit in der Vliesformierung. Die Produktion ist deutlich stabiler und effizienter. CMC stellte inzwischen alle anderen Linien, darunter auch solche mit zwei Krempeln, auf CONDUCTO® 2203 um und definierte das Prozessband zum hausinternen Standard für dieses Verfahren. Doch nicht nur CMC ist von der Leistungsfähigkeit des CONDUCTO®-Bandes überzeugt. Auch als doppellagige Variante für die anspruchsvolle Vliesformierung in Spunbond-Prozessen bewährt sich dieser antistatisch ausgerüstete Bandtyp.

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