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30. August 2019

Porometric-Gewebe: Schlüsselrolle in der Ballastwasserfiltration

Tierische und pflanzliche Mikroorganismen, die mit dem Ballastwasser von Schiffen in neue Lebensräume kommen, richten dort hohen wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Schaden an. Die International Maritime Organization (IMO) hat daher 2004 die Ballastwasser-Management-Konvention verabschiedet, die seit 2017 in Kraft ist. Das dreidimensionale Porometric-Gewebe der GKD – GEBR. KUFFERATH AG mit verbesserter Schmutzaufnahmekapazität erfüllt die darin formulierten D-2-Standards ebenso sicher wie die deutlich schärfere Zertifizierung nach U.S. Coast Guard (USCG).

Mit der Ballastwasserabgabe wird in Häfen eine Vielzahl unerwünschter Mikroorganismen freigesetzt, die eine nachhaltige Gefährdung für die ursprüngliche Wasserflora und -fauna bedeuten. Zur Abwehr dieser Gefahren hat die IMO Standards formuliert, die jedes Schiff zur Ballastwasserbehandlung an Bord verpflichten. Hersteller solcher On-Board-Ballastwasser-Aufbereitungssysteme setzen zur Einhaltung der strengen Grenzwerte auf zweistufige Verfahren aus mechanischer Separation und chemischer oder physikalischer Desinfektion. Bei der Feinfiltration zur Entfernung aller Organismen im Größenbereich von 10 bis 50 µm sind Filtermedien gefragt, die die notwendige Filterfeinheit mit hohen Durchsatzraten und langen Standzeiten kombinieren. Außerdem sollen sie eine geringe Verstopfungsneigung aufweisen und einfach zu reinigen sein. Mit dem seewasserbeständigen Porometric-Gewebe – eine Weiterentwicklung der Optimierten Tressen – beantwortet GKD diese Anforderungen in bislang am Markt unerreichter Qualität. Das Hochleistungsgewebe mit der Porenöffnung von 24 µm übertrifft alle derzeit erhältlichen Filtermedien für die Ballastwasseraufbereitung in puncto Abreinigungseigenschaften, Durchfluss und Partikelrückhalt. Die Schlitzstruktur der Gewebekonstruktion mit einer Porosität von über 80 Prozent erhöht bei unveränderter Baugröße der Filter den Durchfluss signifikant und trägt so den begrenzten Raumverhältnissen in den Schiffen erfolgreich Rechnung. Der verfeinerte Partikelrückhalt wirkt sich kostensenkend auf die nachgelagerte UV-Behandlung aus. Dank der verbesserten Schmutzaufnahmekapazität sinkt zudem die Zahl der Reinigungszyklen. Ob Materialkombinationen oder Konstruktionen aus Metallen wie Monel oder Super Duplex: Alle seewasserbeständigen Porometric-Typen weisen PREN-Werte über 40 auf. Diesem Eigenschaftsspektrum verdanken Porometric-Gewebe den Stellenwert als derzeit führende Filtermedien für die Ballastwasserfiltration.

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