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Mikroplastik: Zuverlässige Beprobung mit Optimiertem Tressengewebe

Im Rahmen des Verbundprojekts Reifenabrieb in der Umwelt, RAU, hat GKD einen Probenahmekorb entwickelt. Mit einer definierten Fraktionierung von Feststoffen, die größer als sechs Mikrometer sind, trägt er zur gezielten Analyse von Menge, Beschaffenheit und Entstehung von Reifenabrieb im Straßenablaufwasser bei.

Mikroplastik ist ein globales Umweltproblem: Allein in Deutschland fallen jährlich 111.000 Tonnen Reifenabrieb – also sekundäres Mikroplastik – an. Bisherige Verfahren sind nicht effizient genug, um es zuverlässig aus dem Straßenablaufwasser zurückzuhalten. GKD hat – auf Basis eines klassischen Laubfangs, wie er in Gullys hängt – einen Probenahmekorb entwickelt. Im Rahmen des Projektes Reifenabrieb in der Umwelt, RAU, wird mit seiner Hilfe untersucht, wie viel und welche Art von Reifenabrieb im Gully ankommt. Dank integrierter Online-Messung kann der gesamte Straßenabfluss ab der ersten Sekunde gemessen werden. Nach ausführlichen Laborversuchen erfolgen aktuell 60 in situ Beprobungen an verschiedenen Einsatzorten. Die im Probenahmekorb integrierte Filterkaskade aus bis zu sechs Filterelementen, die man sich wie Siebstapel vorstellen kann, fängt die Reifenpartikel aus dem Straßenabwasserabfluss auf. Einen maßgeblichen Beitrag dazu leistet das Optimierte Tressengewebe von GKD. OT6 separiert beispielsweise alle Feststoffe, die größer als sechs Mikrometer sind. Damit bietet es die Gewähr, dass keine sphärischen Partikel oberhalb dieser Trenngrenze ins Gewässer gelangen. Neben einer sehr scharfen Trenngrenze überzeugen Optimierte Tressengewebe durch außergewöhnlich hohen Durchfluss und eine exzellente Regenerierbarkeit durch Rückspülung. Durch die an herkömmlichen Laubfangkörben orientierte Bauform kann der Probenahmekorb überall problemlos eingesetzt werden. Seine besondere Konstruktion ermöglicht zudem die Beprobung des gesamten Regenablaufwassers eines Regenereignisses – bisher war dies nur für Teilströme möglich.

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