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24. Oktober 2018

Metallgewebe: Fassadenbekleidung als leuchtender Mittelpunkt

Für den Neubau der Kunsthalle Mannheim wählten gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner Edelstahlgewebe von GKD – GEBR. KUFFERATH AG. Als Fassadenbekleidung mit variierender Transparenz übersetzt die bronzefarbige Hülle die Maßstäblichkeit des Baus in eine gleichberechtigte Nah- und Fernwirkung.

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit ersetzt der Neubau der Kunsthalle Mannheim den marode gewordenen Mitzlaff-Bau und fügt sich als monolithisch fugenfreier Betonkörper harmonisch in die Bebauung am Friedrichsplatz ein. Dank insgesamt 13 versetzt angeordneter Kuben mit unterschiedlicher Breite und Höhe entstand eine Stadt in der Stadt, die in Anspielung auf den historischen Grundriss Mannheims klassische Museumsarchitektur neu interpretiert. Sieben dieser Kuben gruppieren sich um das 700 Quadratmeter große und 22 Meter hohe Atrium der Kunsthalle. Die gewebte Fassadenbekleidung des Atriums aus einem Sondergewebe von GKD gewährt einladende Blicke der Passanten in das museale Leben. So wird das Zusammengehörigkeitsgefühl von Stadt und Museum unterstrichen. Vor den großformatigen Glasflächen ist der Transparenzgrad der gewebten Haut deutlich höher als vor den Faserzementplatten vor den Kuben. Durch diese variierende Durchlässigkeit behält die Fassadenbekleidung auch aus großem Betrachtungsabstand ihre textile Wirkung. Für die speziell entwickelte Gewebekonstruktion webte GKD Edelstahldrähte und -rohre mit unterschiedlichen Durchmessern – drei oder 25 Millimeter – in vierkettige Kettseilgruppen aus naturbelassenem Edelstahl ein. Hierbei mussten die durch die Dickenunterschiede bedingten variierenden Spannungsverhältnisse im Gewebe webtechnisch vollständig ausgeglichen werden, damit die Fassadenhaut die hohen statischen Anforderungen durch Wind- und Schneelasten erfüllt. Angesichts der unterschiedlichen Gewebekomponenten und Beschichtungsverfahren war der vom Bauherrn verbindlich vorgegebene Bronze-Farbton eine zusätzliche Herausforderung für GKD. Dank ausgeklügelter Beschichtungstechnologien gewährleistete GKD für alle Komponenten die gewünschte Farbhomogenität. Die sanfte Brillanz des warmen Bronzetons greift die Farbigkeit des Sandsteins der Nachbargebäude auf. Tagsüber reflektiert das Gewebe diffus Sonnenlicht und urbanes Leben. Abends verwandelt sich die Kunsthalle in den leuchtenden Mittelpunkt von Mannheims Paradeplatz.

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