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30. September 2019

Klärwerk Bad Salzuflen: Spiralgliederbänder im Alltagsbetrieb

In umfangreichen Vergleichstests verglich das Klärwerk Bad Salzuflen Siebbänder des Erstausrüsters mit Gewebebändern vom Typ 5090 mit PAD-15-Naht und zwei innovativen Spiralgliederbandtypen der GKD – GEBR. KUFFERATH AG.

Im Alltagsbetrieb zeigte sich auf zwei baugleichen, parallel betriebenen Siebbandpressen, dass Durchsatz, Standzeiten und Wirtschaftlichkeit durch die bisher zur mechanischen Schlammentwässerung eingesetzten Siebbänder der Erstausrüster beeinträchtigt wurden. Das in Bad Salzuflen extrem harte, chloridhaltige Wasser verursachte starke Verkalkungen an den Siebbandpressen. Die Bänder wiesen Faltenwurf auf und als Folge ergaben sich Schäden im Nahtbereich. Das 20 Kilometer von Bielefeld entfernt gelegene Klärwerk Bad Salzuflen hat eine Kapazität von 96.000 Einwohnerwerten (EW). Bei der Reinigungsleistung von vier Millionen Kubikmetern Abwasser fallen 3.800 Tonnen Klärschlamm jährlich an. Seit 2007 verwendete das Klärwerk den vom Hersteller gelieferten Bändertyp für die zwei Siebbandpressen in der mechanischen Schlammentwässerung. Ihre wulstig gummierte Naht zeigte jedoch regelmäßig bereits nach wenigen Monaten zunehmend größere Knicke durch den Faltenwurf der Bänder. Durch die Schaber entstanden dort Löcher, sodass die Bänder schon nach nur kurzer Standzeit ausfielen. Zudem mussten die Kunststoff-Schabermesser mehrmals täglich gereinigt und zusätzlich zwei- bis dreimal pro Jahr ausgetauscht werden. Erste Abhilfe für diese hohe Störanfälligkeit bot das gewebte GKD-Siebband 5090 mit extrem flacher PAD-15-Naht, das bei vergleichbar hohem Durchsatz deutlich weniger Faltenbildung aufwies. Die guten Erfahrungen mit diesem Bandtyp veranlassten das Klärwerk zu umfangreichen Vergleichstests mit zwei neuartigen, unterschiedlichen Spiralgliederbandtypen von GKD.

Stabil durch Verstreckung
Im ersten Vergleichstest wurden die gewebten GKD-Siebbänder vom Typ 5090 mit den mit Flachdraht gefüllten Spiralgliederbändern vom Typ S20-6508-370 im Paralleleinsatz verglichen. In drei Monaten Laufzeit erbrachten beide Bandtypen einen TS-Gehalt von 21-27 Prozent, der dem TS-Gehalt der Ausrüsterbänder entsprach. Bei dem GKD-Siebgewebeband war allerdings ein leichter Nahtverzug erkennbar. Die mit Flachdraht gefüllten Spiralgliederbänder zeigten zwar auch leichten Siebverzug, der allerdings hier ohne starre Naht ausgeglichen wird. Für sie sprach überdies der sensationell 30 Prozent höhere Durchsatz. Im zweiten Vergleichstest wurde dieser mit Flachdraht gefüllte Spiralgliederbandtyp mit einem Spiralgliederband vom Typ S14-6508-460, das mit vier Runddrähten gefüllt ist, verglichen. Beide Bandtypen zeigten im Direktvergleich gleich gute Ergebnisse. Die bessere Entwässerungsleistung gegenüber den gewebten Bändern war schon im Aufgabenbereich zu sehen. Das Wasser sackte schneller ab, sodass der Schlamm am Ende des Aufgabebereichs bereits wesentlich trockener war als bei den zuvor eingesetzten Gewebebändern. Die Bänder kombinieren die Querstabilität mit den Vorteilen eines nahtlosen, beweglichen Entwässerungsbandes. Seit ihrer Montage im Klärwerk Bad Salzuflen laufen sie störfrei mit einem unverändert hohen Durchsatz von konstant elf Kubikmetern Schlamm pro Stunde. Es trat keine Faltenbildung mehr auf und auch der zuvor mehrfach pro Jahr fällige Schabertausch sowie die tägliche Reinigung sind entfallen.

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