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13. November 2019

Industriegewebe: Neues Trimetric-Filtermedium für die Heißgasfiltration

Die Aufbereitung heißer Gasströme verlangt Filtermedien in der Heißgasfiltration viel ab. Das neue Trimetric Filtermedium von GKD – GEBR. KUFFERATH AG besteht aus metallischen Sinterwerkstoffen und ist hochporös. Es kombiniert die geforderte hohe Rückhalterate mit thermischer Beständigkeit bis 600 °C, mechanischer Robustheit und Regenerierbarkeit im laufenden Betrieb.

Die Filtration und Aufbereitung heißer Gasströme hat eine Schlüsselfunktion, um steigenden Anforderungen an Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden. Betriebstemperaturen von über 260 °C vermeiden das Wiederaufheizen des Abgases und schützen nachgelagerte Aggregate wie Wärmetauscher, Katalysatoren oder Gaswäscher vor Ablagerungen. Höhere Betriebstemperaturen stellen jedoch entsprechend hohe Anforderungen an die eingesetzten Filtermedien. Komponenten aus PTFE können bis maximal 260 °C eingesetzt werden und durch glimmende Partikel in Brand geraten. Keramikfilter halten zwar höheren Temperaturen stand, sind jedoch in ihrer Länge und Robustheit begrenzt. Das neue vierlagige, eigenstabile Filtermedienlaminat von GKD aus Edelstahl kombiniert drei verschiedene Filtermedien – darunter Metallvlies – zu einem hochleistungsfähigen Filtermedienlaminat für die Heißgasfiltration. So überzeugt es mit einer Rückhalterate, die in vergleichbarer Effizienz bisher nur von PTFE-Filtermedien bekannt war. Anders als PTFE ist das metallische Filterlaminat jedoch bis 600 °C temperaturbeständig und dadurch auch dort einsetzbar, wo polymere Filtermedien nicht mehr funktionieren. Die werkstoffbedingt gute Schweißbarkeit sorgt zudem für eine sichere Abdichtung zwischen Roh- und Reingasseite. Da Trimetric-Filterelemente selbstragend sind, benötigen sie keinen Stützkorb. Anders als bei Keramikkerzen ist eine Reinigung außerhalb des Filtergehäuses per Hochdruckreiniger möglich und erlaubt dadurch eine mehrfache Wiederverwendung. Dank ihrer mechanischen Robustheit halten die eigenstabilen Trimetric-Filterelemente auch schwingender Belastung durch impulsartigen Druckanstieg bei der Abreinigung stand, sodass die von Keramik bekannte Bruchgefahr nicht besteht. Verglichen mit Kerzen aus reinem Metallfaservlies oder Pulver punkten Trimetric-Filtermedienlaminate zudem durch optimale Regenerierbarkeit und langen Standzeiten. Die Kerzenlänge ist grundsätzlich nicht limitiert und Außendurchmesser sind von 60 bis 600 Millimeter individuell wählbar. Auch der Form sind fast keine Grenzen gesetzt: Üblich ist ein zylindrischer Zuschnitt, aber auch jede andere Geometrie ist grundsätzlich denkbar. Trimetric-Filtermedienlaminate sind in allen konstruktiven Bauformen der Standard-Staubfilter einsetzbar und können ohne Umbau in vorhandene Kerzenfilteranlagen eingesetzt werden. Mit leichter Modifikation der Befestigungselemente im Filtergehäuse lassen sich auch Schlauchfilteranlagen oder Anlagen auf Basis von Filterplatten umrüsten. So tragen die neuen Trimetric-Filtermedien nachhaltig zur Steigerung von Prozesseffizienz, Wirtschaftlichkeit und Reduktion der CO2-Emissionen in der Heißgasfiltration bei.

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