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Sonnenschutzsystem von GKD: Gewebte Nachhaltigkeit

Schimmerndes Metallgewebe bekleidet die Fassade der Chambre de métiers et de l’artisant de la Moselle, der Handwerkskammer von Metz. Mit der textilen Haut entschieden sich die Architekten KL Architects für ein ausgeklügeltes Sonnenschutzsystem aus Edelstahlgewebe vom Typ Lago der GKD – GEBR. KUFFERATH AG. Für die Wahl des Gewebes sprach neben der zuverlässigen Regulierung des solaren Energieeintrages auch seine puristische Ästhetik.

Neben dem Empfang beherbergt das Erdgeschoss des zweigeschossigen Gebäudes einen aufwendig ausgestatteten Sitzungssaal für 400 Personen sowie Räume, die bei Bedarf Platz für Simultanübersetzer bieten. Die Verwaltung sowie die Lehrräume der unterschiedlichen Berufszweige verteilen sich auf die beiden oberen Stockwerke. KL Architects ordnen ihren gestalterischen Anspruch konsequent ökologisch nachhaltigen Überlegungen unter. Dafür stehen exemplarisch 280 Quadratmeter Solarzellen auf dem Dach des Gebäudes, die zu seiner Anerkennung als Niedrigenergiehaus nach den Vorgaben für ein Bâtiment Basse Consommation (BBC) beitrugen. Nachhaltig energetisch wirksam ist auch das Sonnenschutzsystem von GKD. In die Hülle aus Metallgewebe sind in zwei Streifen entlang der Längsseite des Gebäudes horizontal klappbare Sonnenschutzelemente aus dem gleichen Gewebe integriert. Im geschlossenen Zustand bleibt diese Option deshalb nahezu unsichtbar. Bei Bedarf können die Läden per Funk gesteuert im ersten und zweiten Geschoss hochgeklappt werden, so dass zwei Fensterbänder entlang der Fassade sichtbar werden. Die beweglichen Sonnenschutzelemente wurden so konstruiert, dass ihre untere Hälfte jeweils unter die obere geklappt und mit seitlichen Stützen fixiert wird. Eingerahmt wird dieses ebenso energetisch wie belüftungstechnisch wirksame Streifenkleid durch vertikal gespannte Gewebebahnen, die die geometrisch strenge Gliederung der Fassade unterstreichen. So gewährleistet die gewebte Haut aus feststehenden und beweglichen Gewebeelementen im geschlossenen Zustand effizienten Sonnenschutz. Dennoch erlaubt sie ungehinderte Blickbeziehungen nach außen. Durch den reduzierten solaren Energieeintrag sinkt der Bedarf an Kunstlicht und Klimatisierung der Räume. Trotzdem schafft die textile Struktur mit 44 Prozent Lichtdurchlass eine angenehme Aufenthaltsqualität für Arbeitnehmer und Besucher. Mit diesem Zusammenspiel von sinkenden Betriebskosten und hoher Nutzungszufriedenheit trägt die Fassade zur Erfüllung der Vorgaben des Nachhaltigkeitszertifikates bei. Durch die facettenreiche Reflexion des Sonnenlichts ordnet das Gewebe das massive Gebäude der Umgebung unter.

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