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15. März 2019

Gewebefassade: Investorengebäude als Tor in die Zukunft

Das CT2 Center for Teaching and Training der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen University ist das erste Investorengebäude im fertigen Cluster Biomedizintechnik. Zwei Fassaden des lichtdurchfluteten Solitärs sind mit Metallgewebe vom Typ Omega 1520 von GKD – GEBR. KUFFERATH AG bekleidet. Die metallische Haut unterstreicht eindrucksvoll den Hightech- und Interaktionsanspruch des Gebäudes.

Als weithin sichtbares Erkennungszeichen wurde das CT2 Center for Teaching and Training mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro durch die Unternehmensgruppe Frauenrath, Heinsberg, nach einem Entwurf von slapa oberholz pszczulny l sop architekten, Düsseldorf, errichtet. Das Gebäude bietet hochmoderne Ausbildungsmöglichkeiten für Studierende der Fachrichtungen Medizin, Zahnmedizin sowie Biomedical Engineering. Durch die vollverglasten Kopffassaden sieht der siebengeschossige Kubus wie ein umgedrehtes U aus, das ihn zugleich wie ein gigantisches Tor zum dahinterliegenden Campus wirken lässt. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch die auskragenden Seitenwände. Seiner Bedeutung für das Cluster sollte das Gebäude auch mit der architektonischen Gestaltung gerecht werden. So wurden die seitlichen Fassaden auf 1.900 Quadratmetern mit insgesamt zwölf Paneelen des Edelstahlgewebes vom Typ Omega 1520 – jeweils 29,5 Meter lang und 5,4 Meter breit – bekleidet. Als Sonnenschutz reduziert die schimmernde Haut aus Metallgewebe die Oberflächentemperatur der Fassade und erzeugt zugleich eine optisch nahtlose Flächigkeit. Dennoch gewährleistet die offene Gewebestruktur ungehinderten Tageslichteinfall und freie Aussicht. Das Gewebe ist vollständig recycelbar und unterstützt somit das anspruchsvolle Nachhaltigkeitskonzept des Neubaus. Das Edelstahlgewebe wird an Ober- und Unterkante mit dem patentierten Fusiomesh NG System befestigt. Spanngabeln sorgen dafür, dass das Gewebe perfekt ausgerichtet werden kann und dank der statisch erforderlichen Vorspannung den Wind- und Anpralllasten widersteht. Während die Paneele sichtbar unten an einem durchlaufenden Stahlprofil befestigt sind, wird das Gewebe an der Oberkante des Gebäudes nach hinten umgelenkt, sodass nur eine feine Gewebekante in Erscheinung tritt. Horizontal hinter dem Gewebe verlaufen Edelstahlrohre als Zwischenbefestigungsebenen, an denen es von außen sichtbar mit Drahtbügeln fixiert ist, um die für eine Fassadenhöhe von 29,5 Metern typischen Auflagerkräfte und Horizontalbewegungen zu reduzieren.

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