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13. August 2018

Architekturgewebe: Mittler von Begegnung und Kommunikation

Das neue Headquarter des Hightech-Konzerns Tencent in der chinesischen Millionenstadt Shenzhen interpretiert die klassische Campus-Idee nach US-amerikanischem Vorbild neu. Für die Verkleidung des Atriums wählten NBBJ Architekten 1.850 Quadratmeter goldenes Sondergewebe aus Edelstahl der GKD – GEBR. KUFFERATH AG. Ausschlaggebend für die Architekten waren Transparenz und Design des GKD-Gewebes.

Für den Neubau seines globalen Headquarters wünschte der Internet-Gigant Tencent einen klassischen Campus nach US-amerikanischem Vorbild. So sollte die Unternehmenszentrale zur weitläufigen Begegnungsfläche werden, wo man sich automatisch trifft, austauscht und zusammen neue Ideen entwickelt. Das Grundstück des Neubaus befand sich jedoch mitten in der Millionenmetropole und bot nur eine geringe Grundfläche. NBBJ Architekten, die auch die Unternehmenszentralen von Amazon, Google, Microsoft und Samsung entwarfen, entwickelten ein ausgeklügeltes Konzept, um die Vorstellungen des Hightech-Unternehmens mit den Gegebenheiten in Einklang zu bringen. Nach ihrer Idee wurde der Campus in der Vertikalen realisiert. Zwei aus Glas und Stahl gebaute Türme, 50 und 39 Stockwerke hoch, sind durch drei kupferfarbige Fußgängerbrücken verbunden, sodass sie wie sich umarmende Roboter wirken. Die von zwei Seiten erreichbare Lobby des Neubaus verbindet Innen- und Außenwelt und wird dadurch zum lebendigen Ort für Begegnungen und Kommunikation. Für die Verkleidung von drei Seiten des Atriums ab dem dritten Obergeschoss wurden 28 Paneele eines goldenen GKD-Metallgewebes, je vier Meter breit und 16,5 Meter hoch, eingesetzt. Das Sondergewebe ähnelt in seiner Gewebekonstruktion jenem an der Fassade der Kunsthalle Mannheim: Hier wie dort wurden in dreikettige Kettseilgruppen aus naturbelassenem Edelstahl goldfarben eloxierte Aluminiumdrähte und –rohre in wechselnden Abständen eingewebt. Die spezielle Gewebekonstruktion stellte GKD jedoch vor mehrere Herausforderungen: So galt es, die durch unterschiedliche Schussdicken bedingten Spannungsunterschiede bereits im Webprozess auszugleichen. Bei der ebenfalls von GKD durchgeführten Montage mussten die Rohre in den Paneelen sauber gefluchtet werden, um die gewünschte Anmutung einer scheinbar durchgängigen Textur zu schaffen. Der nach Kundenvorgaben erstellte sanfte Goldton des Gewebes greift die Farbigkeit der Holz- und Deckenverkleidung auf und bietet so einen wohltuenden Kontrast zum kühlen Grau des großflächig verbauten Marmors. Zugleich verleiht das goldene Gewebe dem Raum trotz seiner Größe eine besondere Wertigkeit und Aufenthaltskomfort. Die transparente Membran der Verkleidung ermöglicht ungehinderte Blickbeziehungen zwischen Lobby und Atrium und greift so den kommunikativen Aspekt der Campus-Idee auf.

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