×

Select global Site Language
Deutschland & Global Deutsch | English | Español | Français
UK English
USA English
中华人民共和国China 中國 | English
South Africa English
France Français
India English
América Latina Español
Middle East English
Gemerkte Produkte
Kontakt
Sie haben Fragen? Gerne!
Industriegewebe:
solidweave@gkd.de

Prozessbandgewebe:
weaveinmotion@gkd.de

Architekturgewebe:
creativeweave@gkd.de

Oder nutzen Sie unser:
Kontaktformular

Praxisberichte

Kompaktfiltersystem MAXFLOW im Anwendungsvergleich

Testergebnisse bei Werkzeugmaschinen-Hersteller unübertroffen

Präzisionswerkzeuge und -maschinen sind beispielsweise für Automobilzulieferer oder die Halbleiterindustrie von größter Wichtigkeit. Ob Einspritzpumpen, Heizplatten oder Silizium- bzw. Saphirwafer: Die Anforderungen sind besonders in Bezug auf Oberflächengüte und Maßgenauigkeit hoch. Bei der Peter Wolters GmbH, führender Hersteller für hochpräzise Werkzeugmaschinen und -systeme mit Sitz im schleswig-holsteinischen Rendsburg, Deutschland, stehen Präzision und Qualität seit über 200 Jahren an oberster Stelle. Der Marktführer produziert Systemlösungen für Feinschliff-, Läpp-, Hon- und Polierprozesse. Zum Einsatz kommen diese Anlagen in der metallverarbeitenden Industrie sowie in der Elektronik-, Keramik-, Kunststoff-, Glas- oder Halbleiterindustrie. Die Kunden, die schwerpunktmäßig aus dem Segment der Automobil-Zulieferer kommen, sind auf Maschinen angewiesen, die auf höchstem technischen Niveau arbeiten und optimale Produktqualität mit effizienten Prozessen vereinbaren. Um diesem Anspruch zu genügen, ist die Peter Wolters GmbH stets auf der Suche nach innovativen Komponenten zur Ergänzung und Verbesserung ihrer führenden Fertigungstechnologien. Seit Frühjahr 2008 wurde deshalb das MAXFLOW Kompaktfiltersystem der GKD – GEBR. KUFFERATH AG in Rendsburg im Dauereinsatz getestet.

MAXFLOW CS 1000-503 installiert
Maß- und Formgenauigkeit beim Schleifprozess gewährleistet neben der Werkzeugmaschine das Kühlschmiermittel, das Schleifscheiben und Werkstücke gleichermaßen kühlt wie schmiert. Die Güte des Öls hat maßgeblichen Einfluss auf die erzielte Schleifqualität. Das Öl verschmutzt im Prozess durch feinste Schleifspäne und Schleifscheibenabrieb. Bereits ein geringer Verunreinigungsgrad verringert die Abtragleistung mit dem Ergebnis verschlechterter Schleifpräzision und kürzerer Standzeiten der hochwertigen Schleifscheiben. Die dauerhaft zuverlässige Aufbereitung des Kühlschmiermittels ist daher elementarer Erfolgsparameter des Prozesses.
Die gängigen Filterlösungen wie Papierbandfilter, Zentrifugen, Kantenspalt- oder Anschwemmfilter führten in der Vergangenheit insbesondere bei der Filtration von Aluminiumspänen immer wieder zu Problemen wie schlechtes Filtrat, hohe Energiekosten oder hoher Verschleppungsgrad.
Auf der Suche nach Verbesserungen wurden die Verantwortlichen bei Peter Wolters auf das innovative Filtersystem MAXFLOW der GKD – GEBR. KUFFERATH AG aufmerksam. Bereits seit Anfang 2007 wird dies bei einem Peter Wolters Kunden – der Lohnschleiferei Paul Jores GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Bad Sobernheim – unter Praxisbedingungen eingesetzt. Durch den Einsatz des Komponenten-Filtersystems MAXFLOW, das Filtrierung und Brikettierung in einer Anlage vereint, konnten bei Jores Filterqualität und Anwendungsergebnisse signifikant verbessert werden. Darüber hinaus ermöglicht der Kompaktfilter eine Partikeltrennung bis in den Mikrofiltrationsbereich.
Anlass genug, das Filtersystem MAXFLOW der GKD – GEBR. KUFFERATH AG auf seine Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten intensiv zu testen. Ein MAXFLOW-CS1000-503 mit Hebestation und Kühlung wurde für umgangreiche Tests in Rendsburg installiert.
Peter Wolters entschied sich für ein Anlagenkonzept aus einem Filterkopf, in dem statische Filterscheiben aus mehrdimensionalem und prozessabhängig ausgewähltem GKD-Edelstahlmischgewebe vertikal angeordnet sind, und einem Rundtanksystem mit 1.000 Liter Volumen. Ein im Saubertank integrierter Schmutztank mit spitz zulaufendem Ablauf vermeidet Ablagerungen am Tankboden. Die Filterleistung beträgt bis zu 200 Liter pro Minute bei einer Filterfeinheit von bis zu 5 µm.

Die Filtration mit MAXFLOW erfolgt nach dem Cross-Flow-Prinzip. Dabei umströmt das Filtrat die Filterscheiben. Der Filterkuchen wird per automatisierter Rückspülung von den Filterscheiben gelöst und die Feststoffe als Pressling oder Schlamm ausgetragen. Aufgrund dieses Verfahrens und der individuellen Auslegung der Filtermedien kann in den allermeisten Fällen auf Filterhilfsmittel verzichtet werden.
Um in der Testphase vielfältige Ergebnisse zu erhalten, wurde der installierte Kompaktfilter bei der Peter Wolters GmbH in möglichst vielen Anwendungen und für unterschiedliche Werkstoffe verwendet. Die zu testenden Parameter waren neben dem Filtrationsergebnis auch die Standzeit des Öls oder das Reststoffaufkommen sowie eine höhere Standzeit der kapitalintensiven Schleifwerkzeuge.

Unübertroffen für Aluminiumspäne
Besonders bewährte sich der MAXFLOW beim Test in der Filterung von Aluminiumspänen. Alternative Filtermethoden scheitern hier, da die Späne, die bei Aluminiumanwendungen anfallen, sehr klein und spitz und deshalb nur schwer zu filtern sind. MAXFLOW erzielt durch das mehrdimensionale Edelstahl-Filtermischgewebe vom Typ YMAX® optimale Filtrationsergebnisse bei Anwendungen dieser Art. Die vom MAXFLOW gelieferte Qualität erfüllte die Erwartungen von Peter Wolters im vollen Umfang. Das Filtrat ist nahezu partikelfrei, wodurch die Standzeiten des Kühlschmieröles enorm verbessert wurden.
Der Verzicht auf Filterhilfsmittel reduziert darüber hinaus das Abfallvolumen deutlich, da der Austrag nicht mehr von Zellulose durchsetzt ist. Dies vereinfacht auch die Entsorgung, da die sortenreinen Presslinge nun einfach abtransportiert werden können.
Ein weiterer großer Vorteil von MAXFLOW ist die individuelle Modifikation, durch die der Filter selbst ganz spezifische Produktionsparameter abdeckt. Aus Sicht von Peter Wolters ist der Kompaktfilter damit anderen Filtermethoden weit voraus. Auf Anregung von Peter Wolters wurden an der Filteranlage in Rendsburg ein Schauglas und ein Abfüllhahn am Zulaufrohr des Saubertanks angebracht, damit man bereits während des Filtervorgangs die Qualität und Reinheit des Öles überprüfen kann.

Als modulares System beweist MAXFLOW, dass ein Nachrüsten oder eine Anpassung an veränderte Kundenanforderungen auch nach der Implementierung kein Problem ist. So gehört auch ein Kühlsystem, welches die im Schleifprozess entstehende Wärme abführt, als Modul zum MAXFLOW-Konzept. Gerade Schleifprozesse, die Präzision bis in den µ-Bereich fordern, sind sehr anfällig für Temperaturschwankungen. Der Kühlschmierstoff muss daher permanent gleichmäßig temperiert sein, um die geforderten Toleranzen zu gewährleisten. Eine im MAXFLOW-Tank integrierte Kühlschlange sorgt daher nicht nur für eine optimale Durchmischung des Filtrats, sondern hält das Kühlschmieröl auf der optimalen Prozesstemperatur von etwa 20 °C.

„Trotz der etwas höheren Anschaffungskosten überragt das kompakte Maxflow-System alternative Filtermethoden durch seine einzigartige Filterqualität“, lautete das Testfazit von Peter Wolters. Auch Zentrifugen oder Papierbandfilter halten aus Sicht der Experten keinem Vergleich stand.

Weitere Themen

×

Melden Sie sich an, um zusätzliche Inhalte zu sehen

Wenn Sie zum GKD-InfoCenter noch keinen Zugang haben, legen Sie sich bitte ein entsprechendes Benutzerkonto an. Aufgrund der neuen Website bitten wir Benutzer mit einem bestehenden Konto, sich hier erneut zu registrieren.

Jetzt registrieren
Passwort vergessen?