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Porte de Versailles: Schimmernde Fassade aus Metallgewebe

Das 1923 erbaute Messegelände Porte de Versailles liegt südwestlich von Paris im 15. Arrondissement. Mit acht Messehallen auf einer Gesamtfläche von rund 220.000 Quadratmetern ist es das zweitgrößte von ganz Frankreich. Im Zuge einer fast 500 Mio. Euro teuren Renovierung und Modernisierung werden vier Hallen durch die französischen Stararchitekten Dominique Perrault, Christian de Portzamparc und Jean Nouvel gestaltet. Den Auftrag für die Fassadensanierung des Pavillons 1 erhielt Dominique Perrault. Als charakteristisches Merkmal wählte er einen Schleier aus Metallgewebe vom Typ Escale der GKD – GEBR. KUFFERATH AG.

Jährlich finden in Paris mehr als 1.600 Veranstaltungen statt, darunter auch 420 internationale Messen, die für das Publikum geöffnet sind. Eine der bekanntesten Endverbrauchermessen, die Foire de Paris, findet seit 1923 auf dem Messegelände Porte de Versailles statt. Nach der umfangreichen Renovierung umfasst das Gelände acht Ausstellungshallen, ein Kongresszentrum mit 5.200 Sitzplätzen sowie ein Hotel mit 440 Zimmern. Den Auftrag für die Fassadensanierung der größten Halle, des Pavillons 1, konnte Perrault für sich gewinnen. Zentrales Element seines Entwurfs ist die Gestaltung des Haupteingangs zur Messe mit einem schimmernden Schleier aus goldenen und silbernen Metallgewebespiralen. 3.300 Quadratmeter Edelstahlgewebe vom Typ Escale von GKD sind Blickfang der mehr als 200 Meter breiten Fassade. Die einzelnen Gewebepaneele sind  jeweils 13 Meter breit und 14 Meter hoch. Ihre besondere Ästhetik bezieht die textile Haut aus einer raffinierten, wie zufällig anmutenden Farbgebung. Diesen Weg wählte Perrault, als er erkannte, dass sein ursprünglicher Entwurf – eine reine Edelstahlfassade – durch ihre Ausrichtung zu wenig Dialog mit dem Sonnenlicht haben würde. Also entschied er sich, ein Drittel der Metallspiralen goldfarben zu beschichten und sie scheinbar zufällig im Gewebe anbringen zu lassen, um so die Sonnenanmutung zu imitieren. So schimmert die metallische Haut je nach Blickwinkel des Betrachters anders und tritt mit ihm und der Umgebung in Dialog. Obwohl einige Meter vor der eigentlichen Fassade installiert, umhüllt sie die breite Eingangsfront wie ein zarter Schleier, und wird deshalb auch La Grande Voile genannt.

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