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Praxisberichte

Kreative Kultur zum Leuchten gebracht

MEDIAMESH® inszeniert Kunst des Cleveland Institute of Art

Dort, wo einst mit der Tin Lizzie eines der meist verkauften Autos der Welt gebaut wurde, legte jetzt das international renommierte Cleveland Institute of Art (CIA) seine Standorte zusammen. Nach einem aufwändigen zweiphasigen Renovierungs- und Neubauprojekt zählt das CIA in Ohio laut Forbes Magazine damit zu den Top Ten der schönsten Studieneinrichtungen in Amerika. Dazu trägt auch die GKD – GEBR. KUFFERATH AG, Weltmarktführer für Architekturgewebe, bei. Denn weithin sichtbarer Botschafter der Kunsthochschule ist ein 150 Quadratmeter großer transparenter MEDIAMESH®-Screen. Er inszeniert in statischen wie bewegten Bildern studentische Arbeiten, die der Hochschulmission Lernen – Gestalten – Inspirieren ein Gesicht geben.

Der US-Bundesstaat Ohio im Mittleren Westen der USA gilt als Wiege berühmter Visionäre: Hier erblickten die Flugpioniere Wright und Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, das Licht der Welt. Thomas Alva Edison inspirierte seine Geburtsstadt unter anderem zur Erfindung der Glühbirne. Auch Clark Gable, Steven Spielberg und insgesamt sieben US-Präsidenten starteten von hier aus in ihren Karriere. Mit dem 1882 als Western Reserve School of Design für Frauen gegründeten Cleveland Institute of Art, das seit 1949 seinen heutigen Namen trägt, ist Ohio auch Heimat einer der renommiertesten Hochschulen der USA für Kunst und Design. 1956 bezog die Schule ein neues Gebäude am East Boulevard, gegenüber vom heutigen Cleveland Museum of Art, und nannte es nach dem damaligen Präsidenten der Hochschule, George Gund. 1981 gründete das CIA im Zuge einer räumlichen Erweiterung in dem von Ford erbauten Montagewerk an der Euclid Avenue einen zweiten Standort, der für angehende Industriedesigner authentischer nicht hätte sein können. Er hieß fortan Joseph McCullough Center für visuelle Kunst.

Architektonisches Wohlfühl-Konzept
Die Renovierung dieses ziemlich in die Jahre gekommenen Gebäudes markierte 2010 den Beginn einer umfassenden strukturellen Erneuerung. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert dezentralen Lehrbetriebs beschloss die CIA, ihre auf das Stadtgebiet verteilten Institute dort zu bündeln, wo Ford einst sein Model T montieren ließ. 2013 folgte die Grundsteinlegung für den von Stantec-Architekten entworfenen Georg Gund II-Neubau, der mit dem McCullough-Gebäude nun eine Einheit bildet. In nur 18 Monaten entstand hier auf 7.340 Quadratmetern ein viergeschossiger Anbau, der die Architektur des geschichtsträchtigen Industriebaus behutsam aufgriff und zugleich zeitgemäß neu interpretierte. Mit seiner Fertigstellung wurde der CIA-Leitgedanke des Miteinanders One Campus Realität. Zentrales Bindeglied zwischen dem alten und neuen Hochschulgebäude ist das lichtdurchflutete Jack, Joseph and Morton Mandel-Atrium, das zum pulsierenden Ort für Austausch, Entspannung und Feiern wurde. Der 65,5 Millionen US-Dollar teure Neubau wird mit dem Peter B. Lewis Theater auch die Heimat der in den USA berühmten Cleveland Institut of Art Cinematheque. Zwei Galerien, ein Café, verschiedene Büros der Hochschulverwaltung und das American Greetings Welcome Center verschmelzen in dem Neubau überdies Kultur und Kunst unter einem Dach. Sie bilden den Rahmen für nach neuesten Erkenntnissen ausgestattete Unterrichtsräume und Ateliers, die den Studenten optimale Studienbedingungen bieten. Offene Raumstrukturen, hochwertige Akustik und eine ebenso effektive wie flexible Lichtnutzung kennzeichnen das bis ins Detail durchdachte „Wohlfühl“-Konzept der Architektur.

Nachhaltiger Kulturbotschafter
Obwohl nicht für die LEED-Zertifizierung angemeldet, orientiert sich die Baukonzeption an dessen anspruchsvollen Bewertungskriterien bei Materialwahl, Ressourcen, Energieeffizienz, Innenraum-, Innovations- und Designqualität. Ein gut 250 Quadratmeter großes Gründach, über 300 Solarpaneele sowie natürliche Beleuchtung mit geschosshohen Sprossenfenstern auf allen vier Stockwerken tragen zum nachhaltigen Aufenthaltskomfort und Bewirtschaften bei. Funktionale Vorgaben, die auch an das MEDIAMESH®-Display an der Westfassade gestellt wurden. Der transparente Metallgewebe-Screen mit integrierten LED-Profilen lässt viel Tageslicht in die Universitätsräume hinein und erlaubt zugleich den ungehinderten Blick vom Gebäudeinneren nach außen. Das energieeffiziente System ist nahezu wartungsfrei und erfüllt durch sein puristisches Design die hohen ästhetischen Anforderungen von Bauherr und Architekten. So ordnet sich seine filigrane Konstruktion der reduzierten Designsprache der Fassade unter und trägt dennoch zu ihrem unverwechselbaren Charakter bei. Vier Paneele – jedes von ihnen 4 x 9,3 Meter groß – formen ein lichtstarkes Display, das bei Tag und Nacht als Präsentationsplattform für Arbeiten der Studierenden dient. Eine perfekte Performance, an der auch Thomas Alva Edison seine helle Freude gehabt hätte: 71.680 Pixel gewährleisten auf dem 150 Quadratmeter großen Screen eine brillante Wiedergabe von Grafiken, Fotos oder auch Videoclips. Für Grafton J. Nunes, Präsident des Cleveland Institute of Art, spiegelt das Display die neue Energie der Kunsthochschule wider und wird so zum Kommunikationskanal  zwischen Studenten und Öffentlichkeit. Inspiriert von den MEDIAMESH®-Installationen am New Yorker Busbahnhof Port Authority und der American Airlines Arena in Miami, ließ er dieses System deshalb auch am CIA installieren. Anders als an diesen stark frequentierten Orten transportiert das MEDIAMESH® in Ohio jedoch keine kommerzielle Werbung, sondern wirbt in inspirierenden Bildern mit der kreativen Kultur der Kunsthochschule.

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